Wichtiges zur Amalgamentfernung

Es ist bewiesen, daß durch die Entfernung des Amalgams in der Mundöhle Quecksilber-dämpfe entstehen, die über die Mundschleimhaut und über die Atemwege teilweise wieder vom Organismus aufgenommen werden können. Dies kann dann zu einer erhöhten Quecksilberbelastung im Körper führen.

In unserer Praxis werden folgende Schutzmaßnahmen vorgenommen:

  1. Der Bohrer: In unserer Praxis werden prinzipiell sämtliche Präparationen mit einem langsam laufenden Bohrmotor vorgenommen. Untersuchungen haben gezeigt, daß die unter höchsten Umdrehungszahlen laufende, bekannte Turbine (diese wird in 99% der Zahnarztpraxen benutzt) den Zahnnerv durch eine starke Sogwirkung langfristig schädigen kann.Wir haben bei der Ausrüstung unserer Praxis auf die äußerst schnell-laufende Turbine verzichtet.
  2. Dies hat 2 herausragende Vorteile den Zahn und den Patienten:

    • Der langsamlaufende Bohrer kann den Zahnnerv nicht schädigen.
    • Das Amalgam wird vorwiegend zertrümmert. Es entstehen mehr Amalgampartikel als Amalgam-Schmierschleifstaub.
  3. Der Cofferdam: Dies ist eine Gummischutzfolie, die um die entsprechenden Zähne gespannt wird und die Mundhöhle vor dem Amalgam-Schleifstaub schützt. Diese Folie kann aus veschiedenen Gründen aber nicht bei jedem Zahn angelegt werden.
  4. Die Amalgamabsaugkanüle: Es wurde eine Spezialabsaugkanüle „Clean-Up“ entwickelt, die den aufzubohrenden Zahn sehr dicht umschließt. Quecksilberdampf-mesungen haben gezeigt, daß der Spüleffekt des Bohrer-Kühlwassers zusammen mit Absaugeffekt der Spezialkanüle alle feinen Amalgam-partikel erfaßt. Es konnten bei diesem Absaugverfahren keine Queck-silberdämpfe mehr nachgewiesen werden. Diese Spezialkanüle stellen wir Ihnen nicht zusätzlich in Rechnung!

Das heißt: Die Amalgamentfernung in unserer Praxis ist absolut sicher und führt zu keiner weiteren Amalgambelastung!!!

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Alle Texte und Bilder Copyright © Dr. Wolfgang Poloczek 2010